SSV Bad Brambach gegen SG Kürbitz

SSV Bad Brambach gegen SG Kürbitz

Spielberichte

Unsere Mannschaft brannte nach dem desaströsen Auftreten in Schöneck und zwei Wochen Corona-bedingter Zwangspause darauf, sich für den schwachen Saisonstart zu rehabilitieren. Leidtragender unseres Emotionscocktails aus Wut, Euphorie und einem Spritzer des Irrationalen war an diesem Tag die SG Kürbitz.

Von Beginn an spielte der SSV zielstrebig und konzentriert, schnürte den Gegner in seiner Hälfte ein und spielte mit wachsendem Selbstvertrauen bisweilen sehr ansehnlichen Fußball. Konsequent zu Ende gespielte Angriffe sorgten rasch für eine komfortable Führung. Der Gegner realisierte alsbald, dass an diesem Tag nicht viel zu holen ist. Mit 6:0 ging es in die Halbzeit.

Nach Wiederanpfiff schalteten wir einen Gang zurück. Folge: unnötiger Anschlusstreffer. Die Antwort folgte prompt durch Wunderlich, der seinen Hattrick vollendete und in einem Anflug von Nächstenliebe, Mildtätigkeit und Barmherzigkeit freiwillig das Feld für Nachwuchsjuwel Strobel räumte. Dieser sorgte seinerseits für einen rekordverdächtigen Einstand, als er nur 487,21 Sekunden (#atomuhr) nach seiner Einwechslung den 8:1 Endstand herstellte.

Es war einer dieser Tage, an dem uns von Beginn an sehr viel gelang und wir in den entscheidenden Momenten das nötige Glück hatten. Freuen. Nicht überbewerten. Weitermachen.

Achja: nass und kalt war’s auch noch.

VfB Schöneck gegen SSV Bad Brambach

VfB Schöneck gegen SSV Bad Brambach

Spielberichte

Wir reichen den Spielbericht unserer Auftaktniederlage gegen den VfB Schöneck nach: Ganz schnörkellos. Ohne Floskeln. Ohne Plattitüden. Hemingway wäre stolz. Sehr sehr stolz.

Es war ein schlechtes Spiel. Richtig schlecht. Kein Mut – keine Zuversicht. Bar jeglicher Phantasie. Was letzte Woche gut lief, war diese Woche schlecht. Richtig schlecht. Viele verlorene Zweikämpfe, viele missglückte Pässe. Wenig gelungene Aktionen. Der Gegner musste nicht viel tun, um dieses Spiel zu gewinnen. Das was er tat, tat er gut. Und das reichte. Eins, zwei – Halbzeit. Drei, vier – Endstand. Vier zu Null. Pfiff. Spiel vorbei. Tabellenletzter. Tal der Tränen. Passiert – weiter geht’s.

Nächste Woche Heimspiel. Plauen Nord. Starker Gegner. Läuft hoffentlich besser für uns. Sonst Trainerwechsel. Oder Vereinsauflösung.

Rückblick und Vorschau: Spiele gegen den VfB Schöneck

Rückblick und Vorschau: Spiele gegen den VfB Schöneck

Spielberichte

Zunächst ein kurzer Blick…

…zurück: vergangenen Sonntag gastierten bei bestem Fritz-Walter-Wetter die Mannen des VfB Schöneck zur 2. Pokalrunde in Brambach. Die Geschichte ist kurz erzählt: Zwei Mannschaften auf Augenhöhe, die beide ihr Heil in der Offensive suchen und lieber selbst Tore erzielen, als sich auf das Verhindern eben jener zu konzentrieren. Durch zwei berechtigte Strafstöße ging der SSV früh mit 2:0 in Führung. Dem Gast gelang in der ersten Halbzeit nach einem von mehreren gefährlichen Standards der Anschlusstreffer.

In Halbzeit zwei gingen beiden Teams noch mehr Risiko. Den zwischenzeitlichen Ausgleich des VfB konnten wir mit der erneuten Führung beantworten, ehe wir kurz vor Schluss nach einer Ecke noch das 3:3 hinnehmen mussten – Verlängerung! Und noch mehr Regen!

Beide Mannschaften mussten nun dem tiefen Boden Tribut zollen, die Kräfte schwanden auf beiden Seiten gleichermaßen. Das 4:3 nach schöner Vorarbeit von Sieber schien das Weiterkommen in Runde 3 zu sichern. Den Gästen gelang jedoch abermals nach einem Standard und einer unkonventionellen Freistoßvariante der Last-Minute-Ausgleich. Im Elfmeterschießen hatten die Schönecker Schützen das glücklichere Füßchen. Endstand: 9:7. Eine insgesamt ausgeglichene, hart umkämpfte aber stets faire Partie, die wahrlich keinen Verlierer verdient hatte.

Wie es der Zufall will..

..führt uns die erste Fahrt in der neuen Spielklasse am morgigen Sonntag ausgerechnet nach Schöneck. Sportchef Fineiß wird seiner willkürlichen und wahllosen Methode bei der Auswahl der Startelf treu bleiben und per Würfel oder Tarot-Karten wieder beliebige Rotationen und Wechsel vornehmen.

An der Ausrichtung beider Mannschaften dürfte sich indes nicht viel ändern: „droit au but gibt der frankophile Schöngeist Fineiß seinen Spielern mit auf den Weg: Direkt zum Tor! Auf das Spiel angesprochen, offenbart er: „Nichts ist besser als ein gutes Glas Rotwein und eine Handvoll schön herausgespielter Tore!“

Die Spielphilosophie der Hausherren dürfte sich nicht stark von der des SSV unterscheiden, sodass ein Tipp auf ein torloses Unentschieden eine sehr gewagte Sache sein dürfte.

Anstoß ist um 15:00 auf dem Rasenplatz des VfB Schöneck. Hygieneregeln beachten!