Der SSV Bad Brambach trauert…

Der SSV Bad Brambach trauert…

Verschiedenes

… um seinen langjährigen Schiedsrichter und Helfer Günter Wölfel

Günter wurde 1961 als dreizehnjähriger Mitglied in der damaligen BSG Empor Bad Brambach und blieb dem Verein immer treu. Er durchlief alle Altersklassen als aktiver Spieler und war immer da, wenn Not am Mann war. In schwierigen Zeiten hielt er zum Verein, auch wenn eine Zeit lang kein Spielbetrieb stattfand. Er war Stellvertreter in der Abteilung Fußball und später auch Mitglied in der Revisionskommision.

Unvergessen bleiben seine 30 Jahre als Schiedsrichter und Helfer bei zahlreichen Festen und Höhepunkten des Vereins. So lange es seine Gesundheit zuließ, stand Günther bei Heimspielen als Linienrichter zur Verfügung und
kümmerte sich Woche für Woche um unseren Platz. Neben seiner Zuverlässigkeit schätzten die Mitglieder der  Abteilung Fußball insbesondere seine Bescheidenheit und sein großes Engagement.

Am 11.11.2020 ist Günter von uns gegangen. Der SSV Bad Brambach übermittelt auch auf diesem Weg sein tiefes Mitgefühl und seine aufrichtige Anteilnahme an die Angehörigen.

Danke Günter für die vielen Jahre der Treue und Einsatzbereitschaft für den SSV Bad Brambach – Ruhe in Frieden

SV Wildenau gegen SSV Bad Brambach

SV Wildenau gegen SSV Bad Brambach

Spielberichte

In einem Artikel des Bad Brambacher Anzeigers hat der SSV auf die bisherige Saison zurück geblickt. Vor dem Spiel gegen den SV Wildenau haben wir konstatiert:

Auch der Spiel- und Trainingsbetrieb in der Abteilung Fußball des SSV Bad Brambach blieb von den Auswirkungen der Corona-Pandemie nicht unberührt – und ähnlich wellenförmig wie das Infektionsgeschehen gestalteten sich auch die Resultate der Mannschaft in den ersten Saisonspielen.“

Den bisherigen Saisonverlauf haben wir damit nicht nur passend wider gegeben, sondern am gestrigen Sonntag auch perfekt fortgeführt. Wir können eine Sachanalyse auf drei Ebenen vornehmen, die jeweils das gleiche Resultat bringt:

Makroebene – Saison: Wellenförmig. Nach der bitteren Niederlage in Reichenbach konnten wir uns im folgenden Heimspiel gegen den FSV Weischlitz mit 4:1 durchsetzen . Der völligen Unbeständigkeit treu bleibend, erhielten wir  folgerichtig den nächsten Dämpfer in Wildenau. Mit 0:2 mussten wir uns geschlagen geben.

Mesoebene – Spiel: Wellenförmig. Auf eine gute Anfangsphase mit stabiler Defensive und teils guten Angriffen folgte ein Leistungsabfall, der im unglücklichen Pausenrückstand resultierte. In Halbzeit zwei zeigte der Trend weiter steil abwärts. Während wir wenig gute Chancen zum Ausgleich erspielten, nutzten die Hausherren eine ihrer Konterchancen zum 2:0. Danach ging vom SSV wenig Gefahr aus.

Mikroebene – Spielsituationen: Wellenförmig. Auch in einzelnen Spielsituationen gelang uns wenig spielerische Konstanz. Angriffe wurden gut begonnen und schlecht ausgespielt. Gute Laufwege wurden nicht konsequent durchgezogen. Auf gute Ballgewinne in der Defensive folgten katastrophale Abspiele. Elfemeter rausgeholt – Elfmeter verschossen. Kurz: Licht und Schatten immer dicht bei einander.

Fazit: Gefühlt war aufgrund der guten ersten halbe Stunde mehr drin. Geht der SSV in Führung, ist ein Sieg locker drin. So geraten wir in Rückstand und verlieren völlig unsere Linie. Diese haben wir im Spiel zu keiner Zeit wieder gefunden. Eine aufgrund der schwachen zweiten Halbzeit völlig verdiente Niederlage.