Nach dem doch überraschend starken Spiel gegen Tabellenführer Rodewisch II reiste der SSV am Samstag zum Tabellenschlusslicht nach Dorfstadt. Zwei Fragen drängten sich im Vorfeld auf: Mit welcher Einstellung wird Bad Brambach in das Spiel gehen? Und: Was bitte ist Dorfstadt? Ein Dorf? Eine Stadt?

Beginnen wir mit Letzterer: Grammatikalisch weist das Grundwort auf eine Stadt hin, welche durch das beschreibende Bestimmungswort Dorf als historisch durch Landwirtschaft geprägte Kleingruppensiedlung zu charakterisieren ist. Laut Wikipedia handelt es sich jedoch einfach nur um einen Ortsteil der Stadt Falkenstein.

Nach Klärung dieser drängenden Kardinalfrage befassen wir uns nun näher mit der Motivationslage der Gästemannschaft. Das Ziel war vorab klar definiert: 3 Punkte einfahren und den Abstand auf Platz 4 halten – den Gegner dabei möglichst nicht unterschätzen und von Beginn an druckvoll spielen.

 

 

Das wichtigste vorab: Die drei Punkte konnte der SSV durch einen 1:0 Sieg mit nach Hause nehmen. Der Rest des Spiels war jedoch genauso trostlos wie der Kunstrasen auf dem obigen Bild. So passt es auch, dass der Siegtreffer in der 16 . Minute durch einen Zufallspass von Nico Heise eingeleitet wurde, welcher an Freund und Feind vorbei Richtung Fünfmeterraum trudelte. Heise Nummer zwei schaltete am schnellsten und verwandelte aus kurzer Distanz.

 

 

Ansonsten war die Partie geprägt durch viele nicklige Aktionen und unnötige Foulspiele. Die Eingangs genutzte, grammatikalische Analyse, hilft auch hier weiter: Der Heimmannschaft viel es schwer, das sich aus dem Beiwort des Begriffs Fußball ableitende Körperteil (FUß!) richtig zu identifizieren. Stattdessen wurde nahezu ständig Hand angelegt – vor allem an unsere Trikots. Bilanz des Textiltests: zwei zerrissene Trikots und (nur) 3 gelbe Karten für die Dorfstädter Spieler.

 

 

Leider passten wir uns dem Spiel der Heimelf stark an, begingen selbst unnötige Fouls und agierten nie mit der Souveränität und Gelassenheit, die uns in der Vorwoche auszeichnete. Mehr als eine handvoll sehenswerter Angriffe, inklusive einem vergebenen Hundertprozenter, waren nicht zu sehen. Durch eine, wieder einmal, gute Staffelung in der Defensive ließen wir wenig zu und brachten die Führung mehr oder weniger sicher über die Zeit.

Durch den Kantersieg des FSV Rempesgrün gegen Erlbach II am gestrigen Sonntag bleibt die Tabelle  offen. Der SSV belegt bei zwei ausstehenden Spielen den dritten Platz, drei Punkte vor Rempesgrün. Mit einem Punkt in Burgstein am 26.Mai kann Platz drei gesichert werden.

 

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