Bevor…

…wir zu einer knappen Zusammenfassung des Geschehens kommen, möchten wir diese Woche erstmals mit den Ergebnissen einer sonst internen Abstimmung an die Öffentlichkeit treten: es folgen die offiziellen Brambach Awards zum Spiel gegen Dorfstadt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Brambach GROUNDPLAYER of the week: Erik Stübiger

Wer mit seinen Antritten eine 2 Meter tiefe Furche in die rechte Außenbahn zieht, seinen Gegenspieler im Minutentakt überrennt oder von besagtem gefällt wird und dazu noch die Tore zum eins, zwei und drei zu null erzielt, erstickt jede Diskussion um diesen Award im Keim. Rettete uns die erste Halbzeit mit zwei späten Treffern und machte nach der Pause mit Vollgas weiter. Well done Erik!

 

Brambach AIRPLAYER of the week: Sebastian Paesold

Fußball wird bekanntlich nicht nur auf dem Boden gespielt. Da Christian Grahl, sonst mit seinen Kopfballgeschossen Dauerabonnent auf den AIRPLAYER-Award, an diesem Tag nicht auflaufen konnte, war der Weg für Beastl Paesold frei. Da er nicht köpfen kann, hat er einen anderen Weg gefunden, seine Spuren im Brambacher Luftraum zu hinterlassen: mit einem grandiosen Einwurf, welcher einen Feuerschweif hinter sich herzog und mit chirurgischer Präzision beim Mitspieler landete, bereitete er perfekt das 2:0 vor.

 

Brambach BENCHWARMER of the week: Robin Wagner

Mitte der zweiten Halbzeit eingewechselt, lief RW17 sofort mit 110% auf. Anfangs nur mit seinem großem Mund, später mehr und mehr auch mit spielerischer Klasse. Krönung des starken Kurzeinsatzes: zwei Tore zum vier und fünf zu null und  klare Eigenwerbung für weitere Jokereinsätze!

 

Brambach MAN of the week: I Made Karmawan

Oft mit zu geringer Beachtung trotz seiner starken Leistungen bedacht, lassen wir unserem Abwehr-Balinesen diese Woche den verdienten Ruhm zuteil werden. Zweikampfquote nahe 100%, kaum Fouls und eine unverschämt lässige Attitude (#swag) machen ihn diese Woche klar zum MAN among boys.

 

Brambach POOR-PERFORMER of the week: Zentrales Mittelfeld

Nach all dem angeführten Eigenlob möchten wir sebstverständlich auch nicht mit Selbstkritik geizen. Eine schleppend anlaufende erste Halbzeit mit vielen Fehlern und zu vielen Freiräumen für den Gegner lässt sich vor allem auf unser Mittelfeldzentrum zurückführen. Den Mannen Platzer, Kratzer und Lorenzer merkte man die fehlende Erfahrung im gemeinsamen Zusammenspiel deutlich an. Zu wenig Bewegung, zu wenig Abstimmung, zu wenig Biss.

 

Brambach PLAY of the week: The Coffee-Gate

DIE Szene des Spiels. Erik Stübiger nimmt in einem Laufduell um den Ball Tempo auf und gerät dabei nicht nur der gegnerischen Auswechselbank, sondern auch der Schallmauer gefährlich nahe. Resultat: Unser Speedster kann nicht mehr Bremsen und stößt mit dem gegnerischen Coach und seiner vollen Kaffeetasse zusammen. Der Inhalt des Gefäßes bahnt sich seinen Weg in die Freiheit bricht wie ein Tsunami über den Köpfen der in Nähe befindlichen Personen zusammen. Well done, Erik!

 

Ansonsten bleibt nicht viel zu sagen. Nach einer schwachen Anfangsphase konnte der SSV vor allem durch gute Einzelaktionen Gefahr entwickeln. Mitte der ersten Halbzeit gelang es mehr und mehr, auch sehenswerte Angriffe zu entwickeln. Die Tore waren die logische Folge. Ein mit 5:0 auch in der Höhe verdienter Sieg gegen eine grundsätzlich sympathische Dorfstädter Mannschaft, die ohne Wechselmöglichkeit aber mit viel, bisweilen etwas zu viel Motivation ins Spiel ging.

Nächste Woche Sonntag geht es gegen das Tabellenschlusslicht Rempesgrün darum, den dritten Rang zu verteidigen. Diesen konnten die Brambacher nach dem gestrigen Sieg erklimmen, weil die Jungs vom BC Erlbach II durch eine 1:2 Niederlage eben jenen Rempesgrünern die ersten drei Punkte bescherten. Es wird in jedem Fall spannend!