Nach dem hart umkämpften 2:1 in der Ausscheidungsrunde des Vogtlandpokals gegen die Reserve von Heinsdorfergrund ging der SSV als großer Außenseiter in das Duell gegen die Vogtlandligisten der SG Unterlosa.

Im klaren Bewusstsein, dass man als unterklassiges Team nichts zu verlieren hat außer das Spiel, Ehre und jede Menge Selbstachtung, agierten wir von Beginn an mutig und offensiv ausgerichtet. Wunderlich L. (6.) und Heise N. (12.) setzten jeweils gut nach und verwerteten zwei Abpraller des Gästekeepers zur frühen 2:0 Führung. Mit Rückenwind und Euphorie spielten wir weiter mutig auf. Lohn der Mühe: 3:0 durch Müller sowie das 4:0 durch unseren 85 Millionen-Neuzugang und Top-Transfer des Sommers, Zimmermann (Willkommen an Bord!).

Gegen Ende der ersten Hälfte kam Unterlosa besser ins Spiel, nutzte einen kurzen Kollektivschlaf des SSV und erzielte den Anschluss. Erste Zweifel am Heimsieg, die nach dem 2:4 Anschluss in Minute 59 aufkamen, erstickte unsere Elf im Keim: Bäm Bääm Bäääm – heißt: Müller (63.), Zimmermann (65.) und Kastner (68.). Ein Angriff hübscher gespielt als der andere – Innerhalb von 5 Minuten stand es 7:2.

Danach war der Wille der Gäste gebrochen. Den erneuten Anschluss nach individuellem Abwehrfehler beantwortete Heise T. mit dem achten Treffer, der gleichzeitig den Schlusspunkt markierte.

Das vielleicht stärkste Brambacher Spiel der letzten Jahre verkrafteten leider nicht alle Gästespieler. Neben einer gelb-roten Karte gab es nach Schlusspfiff noch das ein oder andere unschöne Wort. Ganz anders das Trainer- und Betreuerteam der SGU: sportlich fair gratulierend und um Deeskalation bemüht, erkannte man im freundschaftlichen Dialog die Leistung unserer Mannschaft an.

Der SSV spielt am kommenden Sonntag um den Einzug in die 3. Pokalrunde. Dann geht es zu Hause gegen die erste Mannschaft der SpVgg Heinsdorfergrund.

 

Impressionen des Spiels, Aquarellmalerei von Philip Wunderlich:

Nico Heise netzt zum 2:0 ein.

 

Michel Müller biegt nach dem 3:0 Richtung Eckfahne ab.

 

Zimmermann zahlt sein fürstliches Gehalt mit dem 4:0 zurück.

 

Die „Blaue Hölle“ – Der Kern der Brambacher Fanbewegung

 

Geile Typen

 

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